12.09.2016 10:41 | Von: Nadia Walker

2. Rang beim O-Tour Bike Marathon

Nadia Walker feiert beim O-Tour Bike Marathon in Alpnach mit Rang zwei einen weiteren Podestplatz. Mit diesem starken Resultat macht die Urnerin ein Rennen vor Schluss einen grossen Schritt Richtung Sieg in der Gesamtwertung.

Nach den starken Resultaten im Rahmen der vergangenen Rennen in Grindelwald, Grimentz und Scuol startete Nadia Walker mit viel Selbstvertrauen ins zweitletzte Rennen der Saison in Alpnach. Die zu meisternde Strecke führte über 86 km und eine Höhendifferenz von 3‘000 m. Cornelia Hug startete wie gewohnt schnell und setzte sich mit Florence Darbellay bereits in der ersten Steigung Richtung Lütholdsmatt von den übrigen Fahrerinnen ab. Nadia Walker passierte den Kulminationspunkt mit rund 90 Sekunden Rückstand als Dritte. „Zu Beginn konnte ich nicht schneller fahren. Ich habe gehofft, dass sich eine der beiden Führenden übernimmt. Tatsächlich fiel Florence in der zweiten Streckenhälfte zurück“, bilanzierte Walker im Ziel.

Auf dem coupierten Abschnitt bis zum Langis änderte sich nichts an der Situation. Während das Führungsduo Hug / Darbellay an der Spitze gemeinsam für Tempo sorgte, versuchte Walker den Rückstand in Grenzen zu halten bzw. zu reduzieren. Nach der technisch anspruchsvollen Abfahrt nach Alpnach wies Nadia Walker nach 45 Kilometern und 1'800 Höhenmetern bei der ersten Zielpassage nur noch einen Rückstand von 30 Sekunden auf die Führenden auf. Allerdings gelang es der für das Bikewelt Gisler / Radsport Altdorf startenden Urnerin nicht, die Lücke vor dem langen Flachstück über den Flugplatz in Alpnach zuzufahren. Im darauffolgenden Aufstieg zum Schwandi setzte sich Cornelia Hug von Florence Darbellay ab. Nadia Walker ihrerseits schloss in der Steigung zu Darbellay auf und liess diese sogleich stehen. „Ich fühlte mich auf der zweiten Streckenhälfte immer besser und konnte mein Tempo kontinuierlich erhöhen.“ Cornelia Hug konnte ebenfalls noch einmal zulegen und ihren Vorsprung wieder ausbauen.

Vom Schwandi galt es weitere 400 Höhenmeter bis zum Kulminationspunkt Ächerli zu überwinden. Nadia Walker, Führende in der Gesamtwertung und somit stolze Trägerin des Leadertrikots liess auch in den darauffolgenden technischen Abfahrten in Richtung Ziel nichts mehr anbrennen. Einen Schreckmoment gab es dann aber doch noch. Nadia Walker hatte in der Schlussabfahrt einen Vorderraddefekt zu beklagen, welcher sie zu einem Halt in der Tech-Zone zwang. Glücklicherweise war der Vorsprung der Urnerin auf die mittlerweile Drittplatzierte Andrea Ming, genug gross. Nach 4 Stunden und 53 Minuten überquerte Nadia Walker die Ziellinie als umjubelte Zweitplatzierte. Dank dem starken Auftritt konnte sich Walker bei der Siegerehrung erneut das Leadertrikot überstreifen lassen. Erste Verfolgerin in der Gesamtwertung bleibt weiterhin Cornelia Hug.

„Mit dem heutigen Rennen und dem zweiten Rang bin ich sehr zufrieden. Ich wusste, dass ich in Form bin. Da ich aber die ganze Woche mit gesundheitlichen Problemen kämpfte, war ich mir nicht ganz sicher, ob es fürs Podest reichen würde. Es war sicher nicht mein bestes Rennen dieser Saison, aber es war ein guter Auftritt. Jetzt versuche ich mich möglichst schnell zu erholen, damit ich in zwei Wochen fit bin fürs Saisonfinale in Einsiedeln. Dies wird nach 18 Jahren Wettkampfkarriere gleichzeitig mein letztes Rennen sein. Umso schöner ist es, dass ich mit dem Leadertrikot antreten darf und gleichzeitig die Chance habe, zum Karriereabschluss die Gesamtwertung der prestigeträchtigen Garmin Bike Marathon Serie (Langdistanz) zu gewinnen.“


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