30.08.2021 08:00 | Von: Michelle Marty

Valentin Stadler / Jon Müller sind neue Radball Europameister

Am Wochenende fand in Bürglen die Junioren Hallenradsport Europameisterschaften statt, organisiert vom Radsport Altdorf. Vom Freitag 27. bis am Samstag 28. August traf sich die Europäische Junioren-Elite und präsentierte vor gut besetzten Rängen spannende Radballspiele und imposante Kunstradküren.


Podest Radball EM 2021 (Foto: Monika Schrott)

Darunter waren auch zwei Urner – im Radball spielten für die Schweiz Valentin Stadler und Jon Müller vom Radsport Altdorf. An der Heim-EM in Bürglen brillierten die beiden Urner über beide Tage hinweg und blieben über das ganze Turnier ungeschlagen – damit sicherten sich die beiden den Europameistertitel vor heimischem Publikum.

Feierliche Eröffnung am Freitagabend

Am Freitagabend wurde der Anlass offiziell mit der Eröffnungsfeier gestartet. Mit dabei waren unter den Rednern auch OK-Ehrenpräsident Josef Dittli und der Bürgler Schulratspräsident Hansueli Gisler. Danach eröffneten gleich die beiden Schweizer die Radballspiele – Dabei trafen Valentin Stadler und Jon Müller auf Ungarn. Die Schweiz dominiert das Spiel gleich von Beginn an und siegt am Ende äusserst klar mit 13:1. In einem späteren Block trafen die beiden Schweizer dann auf Belgien. Auch hier wurden Stadler/Müller der Favoritenrolle gerecht und konnten die Partie mit 11:1 gewinnen. Zum Abschluss folgte am Freitagabend noch das Spiel gegen Frankreich. Hier ging es zu Beginn einen Moment, bis die Schweiz das erste Tor erzielen konnte. Nach dem ersten Tor fielen dann auch noch einige weitere für die Urner. 6:0 stand es am Ende für die Schweizer. Somit konnten Valentin Stadler und Jon Müller aus dem vollen Schöpfen und hatten am Freitagabend bereits 9 Punkte auf ihrem Konto.

Schweiz führt Tabelle nach der Vorrunde an

Am Samstagmorgen ging es dann für Stadler/Müller bereits rasant weiter. Nun warteten die Medaillenanwärter auf die Schweizer. Gleich zu Beginn folgt die Partie gegen Tschechien. Nach einer gewissen Zeit konnten die Urner in Führung gehen und konnten bis zur Pause mit 3:0 in Führung gehen. In der zweiten Hälfte konnten Valentin Stadler und Jon Müller die Führung noch zum 7:0 ausbauen. Kurz vor der Mittagspause folgte dann noch die Partie gegen Österreich. Auch hier hatten die Urner das Spiel im Griff und konnten sich viele Chancen erarbeiten, leider konnten nur einige in Tore umgewälzt werden. Die Schweizer lagen immer in Führung und hatten das Spiel im Griff, konnten sich aber nicht wirklich absetzen. Am Ende sicherten sie sich einen 4:2-Sieg.

Im letzten Vorrundenspiel wartete dann noch der letzte Gegner: Deutschland. Das Spiel startete sehr angespannt und auch hier konnten sich die Urner viele Chancen erarbeiten und waren am Drücker. In der ersten Hälfte wollte aber kein Tor fallen. Nach der Pause schafften die Urner dann die verdiente 1:0-Führung. Anschliessend konnte Deutschland noch vor Abschluss der Zeit zum 1:1 ausgleichen. Mit diesem Unentschieden schliesst die Schweiz die Vorrunde auf dem 1. Rang ab mit insgesamt 16 Punkten. Dahinter lagen Deutschland mit 13 Punkten, Österreich mit 12 Punkten (3. Rang) und Tschechien mit 12 Punkten (4. Rang). Diese vier Teams qualifizieren sich somit für die Finalrunde. Dahinter folgen noch die Teams aus Frankreich, Belgien und Ungarn.

Deutlicher Sieg im Halbfinale

Mit dem 1. Rang in der Vorrunde treffen Valentin Stadler und Jon Müller im Halbfinal nun auf den Viertplatzierten aus Tschechien. Das zweite Halbfinale wurde zwischen Deutschland und Österreich ausgetragen. Die Schweiz startete erneut fulminant in das Spiel gegen Tschechien, nach einigen unverwerteten Chancen, gelang ihnen der erste Führungstreffer. Der Druck auf das Tor wurde seitens Schweizer weiter erhöht und bis zur Pause konnten Stadler/Müller mit 5:0 in Führung gehen.  Auch in der zweiten Hälfte konnten die Tschechen gegen die Schweizer Macht nichts mehr anrichten: Am Ende sichert sich die Schweiz den Finaleinzug mit einem klaren 7:1-Sieg.  Im zweiten Halbfinale sicherte sich Deutschland einen 5:1-Sieg gegen Österreich. Somit trafen im Final die beiden Favoriten Deutschland und Schweiz aufeinander.

Schweiz behält die Überhand

Das Spiel war vollgepackt mit Spannung – die Schweizer machten mehr Druck und hatten das Spiel so weit im Griff, nur Tore wollten keine Fallen. Dann folgte endlich die Erlösung mit dem 1:0 für die Schweiz – kurz darauf doppelten Stadler/Müller erneut nach und gingen mit 2:0 in Führung. Dann aber konnte Deutschland zum 2:1 verkürzen. Die Schweiz stellte dann aber wieder den zwei-Tore-Vorsprung sicher (3:1). Doch es war ein hin und her: die Deutschen verkürzten erneut zum 3:2. Kurz vor der Pause gelang den Schweizern noch ein weiteres Tor und es stand zur Halbzeit 4:2 für die Schweiz. Deutschland wollte sich aber ganz und gar nicht geschlagen geben und wehrte sich immer wieder – es gelang ihnen nach dem Wiederanpfiff gar den 3:4-Anschlusstreffer zu erzielen. Valentin Stadler und Jon Müller liessen sich dadurch aber nicht beirren und spielten ein hervorragendes und abgeklärtes Spiel. Sie konnten zum 5:3 ausbauen. Rund 1,5 Minuten vor Schluss gelang Deutschland dann noch der 4:5-Anschlusstreffer. Somit blieb die ganze Situation weiter spannend. Valentin Stadler und Jon Müller konnten diese restliche Zeit souverän nach unten spielen und sicherten sich mit einer ausserordentlich konstanten und souveränen Leistung den wohlverdienten Europameistertitel.

Somit bleibt der EM-Titel weiter in der Schweiz: Nach dem Titel von Timon und Yannick Fröhlich im Jahr 2019 reihen sich nun auch Valentin Stadler und Jon Müller in die Liste der Junioren Europameister ein. Als zweite Mannschaft, die für den Radsport Altdorf einen Junioren Europameister-Titel nach Hause bringt, schreiben Valentin Stadler und Jon Müller Vereinsgeschichte.

Weitere Medaillen für die Schweiz

An der Junioren Europameisterschaft gab es für die Schweiz nicht nur im Radball eine Medaille, sondern auch im Kunstradfahren. Am Freitagabend sicherte sich der 4er Kunstrad die Bronzemedaille. Im 2er Kunstrad der Frauen gewann die Schweiz eine weitere Bronzemedaille und auch im 1er Kunstrad der Frauen belegte die Schweiz den 3. Rang.

 

 


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